Ring politischer Jugend hat neuen Vorstand
12. Oktober 2011 | Von bruni | Kategorie: RegionalesBei der vierten Generalversammlung des Rings politischer Jugend Limburg Weilburg (RPJ) haben die Delegierten der vier vertretenden Jugendorganisationen einen neuen Vorstand gewählt. In das Amt des Kreisvorsitzenden wurde Cornelius Dehm (Grüne Jugend) gewählt. Als Stellvertretende Kreisvorsitzende sind Sikander Ali (JUSOS), Kim Andre Kaufmann (Junge Union), Phillip Krassnig (Grüne Jugend) und Christoph Müller (Junge Liberale) gewählt worden.
Der RPJ Limburg-Weilburg wurde im Jahr 2009 gegründet und hat sich zur Aufgabe gemacht junge Menschen für politische Entscheidungsprozesse zu interessieren. Dazu hat es in der vergangen Vorstandsperiode einen Wahlaufruf und ein Schüler-Politik-Forum zur Kommunalwahl gegeben. „Das Schüler-Politik-Forum in der Tilemannschule war ein voller Erfolg“, so Christoph Ulandowski, scheidender RPJ Kreisvorsitzender. „Ein Podium von 4 jungen aktiven Kreispolitikern hat mit Schülerinnen und Schülern mehrerer Oberstufen engagiert über Kommunalpolitik diskutiert.“
Der neue Vorsitzende dankte den ausscheidenden Vorstandsmitgliedern Tobias Herbst und Christoph Ulandowski (beide JU) für die von Ihnen geleistete Arbeit und wies auf ein weiteres erarbeitetes Projekt hin. Der RPJ habe im letzten Jahr die Veranstaltungsreihe „Politik-mal-anders“ erarbeitet. Ziel sei es, dass Schülerinnen und Schüler mit Politikerinnen und Politikern in Kontakt kommen, mit ihnen diskutieren und dass ihr Interesse für Politik geweckt wird. Dabei werde den Lehrerinnen und Lehrern, aber auch den Schülervertretungen konkrete Angebote zur politischen Bildung gemacht. Der RPJ soll demnach als Mittler zwischen Politik und Schulen fungieren. „Wir haben festgestellt, dass der direkte Dialog zu einem Politik- oder Wirtschaftsvertreter die oft trockene Materie der Unterrichtsthemen auflockert. „Politik – mal anders“ bietet hierzu die Gelegenheit“, so Dehm weiter.
Der RPJ werde die Organisation übernehmen und in enger Abstimmung mit den Lehrerinnen und Lehrern ein individuelles Programm entwickeln, das sich gut in den Unterricht einbauen lässt und den Wünschen der Lehrkräfte bzw. der Schülerinnen und Schülern gerecht wird.
„Sicher können wir mit unserem Angebot auch für die Schülerräte in den Schulen und dem Kreis-Schüler-Rat interessante Gesprächspartner bieten. Mit „Politik – mal anders“ wollen wir den Zielen des RPJ gerecht werden und gegen die steigende Politikverdrossenheit vorgehen. Wir hoffen, dass viele Schulkassen das Angebot annehmen. Es wird Aufgabe des neuen Vorstandes sein, dieses Projekt voranzutreiben und bekannt zu machen- Bei Interesse können sie sich an info@rpj-lmweb.de wenden“, so Dehm abschließend.
