Welche Hilfe für wessen Sicherheit: Zwangsverwaltung versus eigenständige
5. Mai 2010 | Von bruni | Kategorie: Internationales, Politik, VeranstaltungshinweiseWelche Hilfe für wessen Sicherheit: Zwangsverwaltung versus eigenständige Alternativen. 2003 zog medico auf einer Konferenz in Frankfurt eine erste Bilanz der „Macht und Ohnmacht der Hilfe“. Die Krisen der Globalisierung waren damals schon sichtbar. Und deutlich war auch, dass Entwicklungsbemühungen mehr und mehr in den Sog globaler Sicherheitspolitik geraten würden. Wie unter solchen Umständen der Raum für selbstbestimmte Veränderungen, für „Inseln der Vernunft“ zu verteidigen sei, das beschäftigte uns damals … … und nun erneut. Mit Blick auf die skandalösen Verhältnisse im heutigen Sri Lanka, vor dem Ende der „zivilmilitärischen Kooperation“ in Afghanistan und unter dem Eindruck von Soldaten als Katastrophenhelfern in Haiti fragt das Stiftungssymposium noch einmal nach den Chancen eigenständiger Alternativen zu den immer klarer zu Tage tretenden Formen von außen aufgesetzter „internationaler Zwangsverwaltung“. Bleiben noch Zeichen paradoxer Hoffnung?